Auslastung beginnt im Kopf – Objektsuche


Zielobjektsuche Auslastung beginnt im Kopf

„Ein Hund, der keine Möglichkeiten zum Lernen hat und seine angeborenen Fähigkeiten auszuleben, der stumpft ab, verkümmert seelisch und ist ein bedauernswertes Geschöpf.“
Eberhard Trumler

Ein Hund, der nie das Lernen gelernt hat, nutzt nur einen sehr beschränkten Teil seiner Möglichkeiten. Er wird in diesem Bereich einfach nicht gefördert. Sein System dazu wird nicht aktiviert. Fast alle Hundehalter wollen ihrem Hund etwas bieten. Bewegungsangebote werden bevorzugt. Spaziergänge mit gelegentlichen Schnüffelpausen an begehrten „Zeitungslesecken“ des Hundes stehen im Vordergrund. Für die sportlich Ambitionierten stehen Radtouren oder gemeinsames Laufen hoch im Kurs.

Umfassende Auslastung durch intensive Suchleistung

Bei einigen Aktivitäten schaltet der Hund seinen Kopf überwiegend aus und eine ganzheitliche Ansprache aller Sinne ist nicht gewährleistet. Dabei sind unsere Hunde gerade und vor allem Nasentiere! Fast immer und überall ist ihre Nase aktiv. Vorrangig mit ihrer Nase nehmen sie ihre Umwelt war und sie lieben es einfach, zu schnüffeln! Großes Glück (finde ich) haben zum Beispiel Hunde, die als Diabetikerwarnhund oder als Rettungshund einen „richtigen Job“ für ihre Nase haben. Nun kann ja nicht jeder von uns in die Rettungshundearbeit gehen oder einen Drogenspürhund an seiner Seite haben. Für all diejenigen, die Interesse daran haben, ihren Hund mit seiner Nase „arbeiten“ zu lassen, gibt es neben Dummytraining, Mantrailing, Futtersuche u.ä. eine ganz wunderbare Auslastungsmethode: die *Zielobjektsuche*.

*Objektsuche*

Ina und Thomas Baumann haben die Zielobjektsuche 2005 aus Ausbildungsmodellen für Spürhunde der Polizei entwickelt. Damit haben sie ein ganz wunderbares Auslastungs- und Beschäftigungsmodell für fast jedes Mensch-Hund-Team geschaffen. In diesem werden Nasenarbeit und Bewegung auf sinnvolle Art und Weise verknüpft. Die Sucharbeit des Hundes verlangt ihm geistig viel ab. Suchmotivation, Suchkondition und Suchintensität bedeuten für den Hund ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Konzentration. Er spürt kleinste Geruchsmoleküle auf und zeigt diese an. Im Trümmerfeld muss er sich durch anspruchsvolles Gelände und schwierige Suchlagen arbeiten. Das fordert ihm auch körperlich einiges ab. Der gesamte Organismus des Hundes wird erfasst, so dass er durch die sowohl geistige als auch körperliche Auslastung nach einer Einheit Zielobjektsuche zufrieden und müde ist.

Fakten

Warum Hundenasen so BESONDERS sind – ein Vergleich:

Riechschleimhaut Mensch: 5 cm/2 mit 5 Millionen Riechzellen
Riechschleimhaut Hund: 150 cm/2 mit 200 Millionen Riechzellen

Riechhirn Mensch: 1 % des Hirns
Riechhirn Hund: 10 % des Hirns

Je länger die Hundeschnauze, desto größer die Riechleistung.

Hunde haben eine bis zu einer Million Mal bessere Riechleistung als Menschen. Unter Höchstleistung atmen sie pro Minute bis zu 300 Mal ein. Hunde können Stereo riechen und deshalb beim Riechen rechts und links differenzieren.

Erste Dresdner ObjektsuchRunde

Am Samstag, dem 20. Juni 2015 lade ich von 15:00 bis 16:30 Uhr *Objektsuche*-Interessierte ein, die *Objektsuche* im Trümmerfeld live zu erleben und Wissenswertes zu erfahren. Die ObjektsuchRunde findet ohne Ihren Hund statt, ist kostenfrei und die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bitte ich um Anmeldung an:

info@objektsuchhunde.de

Anschließend bestätige ich Ihnen Ihre Teilnahme und sende Ihnen die Adresse für unser Treffen in Dresden zu.

Ich freue mich Sie kennen zu lernen
Isabel Hartmann